Bei uns arbeiten Sie mit anderen Menschen zusammen. Sie können sich aussuchen, was Sie interessiert, zum Beispiel arbeiten mit Holz, Papier und Ton oder nähen an einer Nähmaschine. Wir arbeiten auch für Firmen und haben Kontakt zu den Mitarbeiter:innen in diesen Firmen. Wir unterstützen Sie mit entsprechenden Hilfsmitteln. Sie können auch Musik machen, wenn Sie Musik lieben. Es gibt viele Möglichkeiten.
Jeannette Hoffmann
Leiterin Tagesförderstätte (BFBTS)
Telefon 030. 606 13 92
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Tagesförderstätte Neukölln
Straße 614 Nr. 26
12347 Berlin
Unsere Tagesförderstätte Neukölln ist Mitglied im bundesweiten Arbeitskreis "Bildung ist Teilhabe". Alle zwei Jahre findet ein gemeinsamer Fachtag statt. Einen Beitrag zum Fachtag 2023 in Kassel finden Sie hier.
Das Positionspapier als PDF zum Herunterladen.
Auf dem Sportplatz sind wir einmal wöchentlich aktiv, wir schaffen Sicherheit für die kleinen und großen Fußballer, indem wir den Rasen von Laub und Ästen befreien.
Wir kümmern uns auch um die Umkleidekabinen und räumen dort auf.
Wir wollen allerdings noch mehr Klient:innen auf dem Fußballplatz beschäftigen.
Für den benachbarten Weinhändler „Das Schwarze Glas“ und den Obstweinhandel „Aus
Liebe zum Obst“ gestalten wir mit Hilfe von adaptierten Arbeitsmaterialien Papiertüten mit
ihrem Logo und dem Logo der Lebenshilfe Berlin.
So tragen wir unseren Beitrag zu
umweltfreundlichem Verpackungsmaterial bei. Wir produzieren die Tüten in der Tagesförderstätte und liefern sie dann an die Weinhändler in Berlin Neukölln und nach Trebbin.
Einmal pro Woche fahren wir los und holen die gut gefüllten Papiertonnen von unseren Auftraggebern ab, bringen sie dann in unseren Sicherheitsraum und schon kann es mit dem Schreddern der Papiere losgehen.
Dabei arbeiten wir sehr diskret.
Natürlich wollen wir auch die Umwelt nachhaltig schützen. So konnten wir die Marzipanmanufaktur Ohde von unseren genähten und mit Schredderpapier gefüllten Papierpolstertüten für den Versand der wunderbaren Pralinen überzeugen.
Wir durften uns auch schon die Produktionsstelle ansehen, beobachten, wie die Pralinen hergestellt werden und auch naschen.
Das Stadtmagazin "Kiez und Kneipe" beauftragte die Tagesförderstätte mit der Herstellung von Zeitungshaltern für die Cafés und Kneipen im Kiez.
Wir retten Lebensmittel und haben eine Kooperation mit Edeka, die uns an 2 Tagen in der Woche Lebensmittel, die gerettet werden sollen, zur Verfügung stellen.
Wir holen die Lebensmittel ab, sortieren und reinigen die Lebensmittel. Dann überlegen wir gemeinsam, was wir daraus kochen können. Dann geht das Schnippeln und Schälen und kochen los.
Das Essen liefern wir dann an Evas Obdach, eine Einrichtung für wohnungslose Frauen in Neukölln.
Das Bestattungsunternehmen „Otto Berg“ ist seit vielen Jahren ein toller Kooperationspartner
für uns. Wir befüllen Sargkissen mit Schredderpapier und stellen Schredderpapier für die
Auskleidung der Särge zur Verfügung.
Einmal wöchentlich fahren wir zum Bestatter und
liefern aus und holen uns auch gleich immer Nachschub, damit wir schnell weiterarbeiten
können
Gute Vernetzung im Kiez
Durch diese Aktivitäten im Sozialraum erobern wir uns einen Platz in der Gesellschaft,
werden gesehen und erlebt, wie auch wir die Arbeitsprozesse und die Kolleg:innen in den
Betrieben erleben, am gesellschaftlichen Produktionsprozess teilhaben und mit intensiver
personeller Unterstützung mitwirken. Die positiven Erfahrungen, die wir in den Betrieben
erleben werten wir als eindeutiges Signal und Bereitschaft, dass die KiezAktion für alle
Beteiligten ein gewinnbringendes inklusives Tätigkeitsangebot darstellen kann.
Durch diesen Erfahrungsschatz können wir unseren Beitrag für die Gesellschaft leisten,
erhalten viel Anerkennung und Zuspruch.
Für uns ist Inklusion keine Einbahnstraße.